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Information für Auszubildende

Wer sich für eine Ausbildung im Handwerk entscheidet, wird in einem modernen Arbeitsumfeld arbeiten. Handwerk ist Hightech!

Die Ausbildung im dualen Berufsausbildungssystem beginnt mit dem Lehrvertrag und endet mit der Gesellen- oder Abschlussprüfung. Die Lehrjahre sind spannend und prägen die Auszubildenden oft für ein ganzes Berufsleben. Damit alles rund läuft, gibt es hier die wichtigsten Informationen zum Ausbildungsverlauf.

Ausbildungsberatung

Bei Fragen rund um deine Ausbildung oder bei Problemen im Betrieb kannst du dich an unsere Ausbildungsberater wenden. Sie helfen dir im Konfliktfall und können dich über die Rechtslage während deiner Ausbildung informieren. 

Selbstverständlich wird alles, was in den Beratungsgesprächen besprochen wird vertraulich behandelt. 

Für Bremen

Gabriela Schierenbeck

Telefon 0421 30500-131
Telefax 0421 30500-239
schierenbeck.gabriela@hwk-bremen.de

Claudia Claaßen

Telefon 0421 30500-315
Telefax 0421 30500-239
claassen.claudia@hwk-bremen.de

Für Bremerhaven

Regina Falke

Telefon 0471 97249-15
Telefax 0471 97249-18
falke.regina@hwk-bremen.de

Teilzeitausbildung

Eine Ausbildung in Teilzeit setzt ein „berechtigtes Interesse“ voraus. Gründe liegen vor, wenn beispielsweise ein Auszubildender ein eigenes Kind oder einen pflegebedürftigen Angehörigen betreut oder selbst schwer behindert ist und daher die regelmäßige wöchentliche Ausbildungszeit von rund 40 Stunden nicht bewältigen kann.

Teilzeitausbildung ist in allen anerkannten Berufen des dualen Ausbildungssystems möglich. 

Rahmenbedingungen

Üblicherweise verlangt die Teilzeitausbildung 75 % der regulären Ausbildungszeit und dauert nicht länger als eine Vollzeitausbildung, in der Regel also drei oder dreieinhalb Jahre.
Die wöchentliche Mindestausbildungszeit liegt zwischen 25 und 30 Wochenstunden (einschließlich Berufsschulunterricht). Die Anwesenheitszeit im Betrieb kann unter den Beteiligten abgestimmt werden. Die Ausbildungsvergütung wird anteilig gekürzt.
Der Berufsschulunterricht und die Maßnahmen der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) müssen in Vollzeit besucht werden, wobei die Unterrichtszeit auf die Teilzeitausbildung angerechnet wird.

Umschulung in Teilzeit

Erfolgt eine betriebliche Qualifizierung zur Vorbereitung auf einen Berufsabschluss in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit oder einem Jobcenter spricht man von einer Umschulung in Teilzeit.
Die Rahmenbedingungen sind hier die gleichen wie bei einer Teilzeitausbildung.

Beate Malorny

Telefon 0421 30500-132
Telefax 0421 30500-139
malorny.beate@hwk-bremen.de

Mareike Meyer

Telefon 0421 30500-134
Telefax 0421 30500-139
meyer.mareike@hwk-bremen.de

Berufsausbildungsvertrag und die Lehrlingsrolle

Bevor eine Ausbildung beginnen kann, muss ein Ausbildungsvertrag abgeschlossen werden. Dabei gelten die gleichen Bestimmungen und Grundsätze wie bei regulären Arbeitsverträgen.

Die Handwerkskammern müssen eine Lehrlingsrolle führen, in der die bestehenden Berufsausbildungsverträge eingetragen werden. Unsere zuständigen Mitarbeiter prüfen die Verträge zuvor auf Rechtmäßigkeit und geben bei Fragen rund um den Ausbildungs-vertrag (z. B. Probezeit, Gehalt, Urlaubsanspruch) gerne Antwort. Sprich uns einfach an!

Beate Malorny

Telefon 0421 30500-132
Telefax 0421 30500-139
malorny.beate@hwk-bremen.de

Mareike Meyer

Telefon 0421 30500-134
Telefax 0421 30500-139
meyer.mareike@hwk-bremen.de

Das Berichtsheft

Der Ausbildungsnachweis – unter Lehrlingen und Ausbildern besser als Berichtsheft bekannt – ist ein wichtiges Dokument im Rahmen der Berufsausbildung. Er zählt zu den Voraussetzungen für die Zulassung zur Abschlussprüfung.

Weitere Informationen und Vordrucke erhalten Sie hier.

Beate Malorny

Telefon 0421 30500-132
Telefax 0421 30500-139
malorny.beate@hwk-bremen.de

Mareike Meyer

Telefon 0421 30500-134
Telefax 0421 30500-139
meyer.mareike@hwk-bremen.de

Förderprogramme für (lernschwache) Auszubildende

Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)

Wir vermitteln Stütz- und Förderunterricht für euch, wenn euer Ausbildungsziel gefährdet ist oder ihr einer SChwierigkeiten in der Einstiegsqualifizierung (EQ) habt.
Die Bewilligung erfolgt bei entsprechender Voraussetzung durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter.

A & A Ausbildung und Arbeit Plus GmbH
Stresemannstr. 29, 28207 Bremen

Telefon 0421 47604747
abh-hb-mitte@aundaplus.de

Assistierte Ausbildung

Stütz- und Förderunterricht (Wiederholung und Vertiefung des Berufsschulstoffes), sozialpädagogische Begleitung und Beratung, Bewerbungstraining und Unterstützung beim Übergang in Arbeit.

A & A Ausbildung und Arbeit Plus GmbH
Stresemannstr. 29, 28207 Bremen

Telefon 0421 43794939
asa-hb@aundaplus.de

Ausbildung - Bleib dran

Vermittlung (Mediation) und Beratun in Konfliktsituationen im Betieb und in der Schule, Untersützung bei der Umsetzung der verinbarten Lösngen zwischen Auszubildenden-Betrieb-Schule, kontinuierliche Begleitung und diskussion in Ausbildungsklassen zu den Themen Kommunikation, Konflikte und Konfliktlösungen, bei Bedatg gezielte Weiter-vermittlung an Facheinrichtungen. Das Angebot ist kostenlos.

Soz.-Päd. Ulf Kuhlemann
ZAP Zentrum für Arbeit und Politik / Uni Bremen

Telefon 0421 21856717
u.kuhlemann@zap.uni-bremen.de

Dipl.-Päd. Birgit Allen
ZAP Zentrum für Arbeit und Politik / Uni Bremen

Telefon 0471 5904090 (vormittags)
birgit.allen@zap.uni-bremen.de

VerA - steht für Verhinderung von Abbrüchen und Stärkung Jugendlicher in der Berufsausbildung durch SES-Ausbildungs-begleiterHilfen (abH)

VerA stellt jedem Jugendlichen einen persönlichen Ausbildungsbegleiter zur Seite. Die Ausbildungsbegleiter unerstützen bei Lehrinhalten der Berufsschule, bei der praktischen Qualifikation, bei der Prüfungsvorbereitung, bei Sprache und Deutschkenntnissen, bei persönlichen Problemen, bei Konflikten im Betrieb. Das Angebot von VerA ist kostenlos.

Initiative VerA bei Senior Experten Service
Buschstr. 2, 5311 Bonn

Telefon 0228 2609040
vera@ses-bonn.de