COVID-19: Fallzahlen in Deutschland

Das Robert Koch Institut (RKI) stellt eine detaillierte Darstellung der übermittelten COVID-19-Fälle in Deutschland nach Landkreis und Bundesland bereit.

 

Corona-Schnelltests
 

Sowohl die Kassenärztliche Vereinigung Bremen, als auch das Medizinische Versorgungszentrum Bremen-Mitte stellen diese Angebote zur Verfügung, weitere werden bereits in den kommenden Tagen folgen.

Wir möchten Ihnen mit dem Fragen- und Antwortkatalog Hinweise zum Umgang mit den Vorgaben der SARS-CoV-2-Arbeitsschutz-verordnung (Corona-ArbSchV) geben und aufkommende Fragen beantworten.

Warnstufen - was bedeutet das?

Hwk Bremen

Gemäß Warnstufe 0 gelten insbesondere die folgenden Vorgaben:
 

  • Mindestabstand von 1,50 Metern sowie hinreichende Hygienemaßnahmen und das Belüften geschlossener Räume werden empfohlen (§ 1a Abs. 1 Coronaverordnung).
     
  • Die Maskenpflicht besteht immer bei Benutzung des Öffentlichen Personenverkehrs und dessen Einrichtungen, dem Besuch von Verkaufsstätten in geschlossenen Räumen sowie grundsätzlich bei Großveranstaltungen mit über 5.000 gleichzeitig anwesenden Personen in geschlossenen Räumen (§ 2 Absatz 1 Coronaverordnung).
     
  • Keine Testpflicht in Innenräumen (3G): Die Testpflicht für Angebote in Innenräumen entfällt; sie gilt erst wieder ab Warnstufe 1.
     
  • Das 3G- und das 2G-Modell kann freiwillig genutzt werden, bietet aber in den Warnstufen 0 und 1 abseits von Großveranstaltungen keine rechtlichen Vorteile, da in den Warnstufen 0 und 1 ohnehin keine Pflicht zur Abstandshaltung oder zum Maskentragen besteht. Bei Anwendung von 2G muss zudem das nicht immunisierte Personal arbeitstäglich eine Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vornehmen oder vornehmen lassen und das Ergebnis auf Verlangen der Leitung der Einrichtung vorlegen. Der Betreiber oder die Betreiberin oder die verantwortliche Person hat die erforderlichen Testungen zu organisieren.
     
  • Für Veranstaltungen bis 5.000 Personen sehen die Warnstufen 0 und 1 keine weiteren besonderen Vorgaben vor. 

Unabhängig von den Warnstufen und somit immer gelten insbesondere die folgenden Vorgaben. Alle privaten und öffentlichen Einrichtungen dürfen für den Publikumsverkehr nur unter Einhaltung der allgemeinen Vorgaben aus § 4 Coronaverordnung öffnen. Es gilt insbesondere:

  • Schutz- und Hygienekonzept nach § 5 Absatz 1 Coronaverordnung; in einem Betrieb nach § 5 Absatz 2 Coronaverordnung erforderlich.
     
  • Erfassen von Kontaktdaten der teilnehmenden Personen nach § 6 Coronaverordnung (nach Möglichkeit digital, allerdings nicht mit der Corona-WarnApp) in geschlossenen Räumen.
     
  • Bei der Durchführung körpernaher Dienstleistungen sind nach § 1a Abs. 3 Coronaverordnung bei Unterschreitung des Abstands von 1,50 Metern Hygienemaßnahmen zu treffen, die geeignet erscheinen, die Infektionsgefahr zu vermindern. Das beidseitige Tragen einer Maske kann ein Teil solcher „geeigneten Maßnahmen“ sein; alternativ ist z. B. eine Zutrittsbeschränkung nach dem 2G- oder 3G-Modell möglich.

Allgemeine Hinweise zur Testangebots- und Testannahmepflicht im Arbeitsumfeld

  • Es gilt weiterhin die bundesrechtliche arbeitgeberseitige Testangebotspflicht (mindestens zweimal pro Kalenderwoche) aus §§ 4 und 5 SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV), voraussichtlich bis mindestens zum Ablauf des 24. November 2021, sofern keine Verlängerung durch den Bund erfolgt.
     
  • Für die Mitarbeitenden im Land Bremen besteht gemäß § 3 Absatz 2 Coronaverordnung weiterhin die Pflicht, das Angebot anzunehmen und einen Test durchzuführen oder durchführen zu lassen, wenn ihnen nach § 5 Absatz 1 der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung von ihrem Arbeitgeber ein Test in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 angeboten wird.
     
  • Ausgenommen davon sind Mitarbeitende, welche zu einer der unter § 3 Absatz 3 Coronaverordnung genannten Personengruppen gehören, also insbesondere Personen mit Impfnachweis (§ 2 Nummer 3 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung) und genesene Personen (§ 2 Nummer 5 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung). Diesen sind weiterhin Testangebote zu machen, allerdings besteht keine Pflicht zur Annahme.

21.10.2021; 16:00 Uhr

Fragerecht des Arbeitgebers -
Impf- oder Genesenenstatus

Im Rahmen eines neuen § 36 Abs. 3 IfSG sind Arbeitgeber bestimmter Einrichtungen und Unternehmen berechtigt, Impf- bzw. Genesenenstatus der Beschäftigten zu erfragen. Diese Regelung betrifft zurzeit noch keine handwerklichen Branchen!

16.09.2021; 09:00 Uhr

Hospitalisierungsinzidenz

Der Bremer Senat hat mit der 29. Version eine neue Corona-Verordnung beschlossen, die das sogenannte Bremer Stufenmodell beinhaltet. Dabei ersetzt die Hospitalisierungsrate ab 1. Oktober die bisher geltende Sieben-Tage-Inzidenz. Das bedeutet, dass die Anzahl der Neuaufnahmen von Bremer Corona-Patientinnen und -Patienten in den Kliniken der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner beobachtet werden.

Folgende vier Stufen gibt es:

  • Stufe 0: Hospitalisierungsinzidenz liegt zwischen 0 bis 3
  • Stufe 1: Hospitalisierungsinzidenz > 3 bis 6
  • Stufe 2: Hospitalisierungsinzidenz > 6 bis 12
  • Stufe 3: Hospitalisierungsinzidenz > 12

Sobald der aktuell geltende Grenzwert an fünf aufeinander folgenden Tagen über- oder unterschritten wird, tritt eine neue Stufe ein.
Die Maskenpflicht im Öffentlichen Personenverkehr, in geschlossenen Läden und bei Großveranstaltungen mit mehr als 5.000 Personen gilt in allen Stufen von 0 bis 3. (Großveranstaltungen mit 2G-Regel sind davon ausgenommen). 

Körpernahen Dienstleistungen

Generell bedarf es für die Erbringung von Handwerksleistungen (inkl. körpernahen Dienstleistungen), bei denen ein Abstand von 1,50 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann, zusätzliche Hygienemaßnahmen z. B.:

  • Hygienekonzept (Gefährdungsbeurteilung)
  • Maskenpflicht
  • Querlüftung

Abstände

Die Einhaltung von Abständen in den Stufen 0 und 1 sind empfohlen, ab Stufe 2 sind sie Pflicht. Davon ausgenommen sind unter anderem Veranstaltungen mit 2G-Regel.

Ab Stufe 2 kommen Kapazitätsbeschränkungen, Abstandsregeln und Maskenpflicht in Innenräumen hinzu, es sei denn, man bietet das 2G-Modell an – geimpft oder genesen. 

Veranstaltungen

Die Stufen 0 und 1 sehen bei Veranstaltungen keine Kapazitätsbeschränkungen vor. Allerdings muss bei 0 ein Hygienekonzept vorliegen und bei 1 zusätzlich die 3G-Regel in Innenbereichen gelten.

01.10.2021; 13:00 Uhr

COVID-19-Impfung

Es gibt individuelle und ganz persönliche Motivationen sich gegen dieses schreckliche Virus impfen zu lassen aber jede davon führt schlussendlich zu mehr Normalität und Sicherheit. Ganz gleich wie Ihre Motivation aussieht, nehmen Sie die zahlreichen Angebote an!   

Impfangebote übers Impfzentrum: www.impfzentrum.bremen.de

Oder nehmen sie Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf.

16.09.2021; 09:00 Uhr

Friseur- und Kosmetikbetriebe (körpernahe Dienstleistungen)

  • Friseur- und Kosmetiktätigkeiten sind erlaubt. Bei Tätigkeiten bei denen ein Abstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann, sind zusätzliche Hygienemaßnahmen für die Mitarbeitenden zu treffen. (FFP2-Maske plus Schutzbrille oder –schild)
     
  • Kunden müssen die 3G-Regel (2G ist freiwillig) für die Inanspruchnahme von Behandlungen nachweisen.
     
  • Es besteht keine Pflicht mehr für Friseure, Kunden vor einer Behandlung die Haare zu waschen. Wir empfehlen dies jedoch freiwillig weiter fortzuführen.
     
  • Die Flächenregel, 10m2 für den Friseur*in und 10m2 für den Kunden, wurde für Friseure aufgehoben.
     

01.10.2021; 13:00 Uhr

Corona Checkliste für Testungen

Testangebotspflicht für Arbeitgeber

  • Alle Arbeitgeber sind weiterhin verpflichtet, ihren Beschäftigten, soweit diese nicht ausschließlich von Zuhause aus arbeiten, zwei Corona-Tests pro Woche anzubieten.
     
  • Arbeitgeber können ihren betroffenen Beschäftigten Selbsttests anbieten. Es kann aber auch ein Vertrag mit einem Testanbieter geschlossen werden, bei dem sich die Mitarbeitenden dann auf Kosten des Arbeitgebers testen lassen können.
     
  • Es ist nicht ausreichend, wenn Arbeitgeber seine Beschäftigten auf den kostenlosen Bürgertest verweist, da die Nachweise über die Beschaffung der Tests (Rechnungen) vier Wochen lang aufbewahrt werden müssen.
     
  • Weiterhin sind Arbeitnehmende im Land Bremen verpflichtet, die Tests durchzuführen.

16.09.2021

Dipl.-Biologin Tuku Roy-Niemeier

Telefon 0421 30500-312
Telefax 0421 30500-319
roy-niemeier.tuku@hwk-bremen.de