Handwerk bietet noch viele Ausbildungsstellen

Auch nach dem Beginn der Schulferien haben Jugendliche noch Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Handwerksbetriebe setzen trotz der Pandemie auf die Ausbildung und suchen weiterhin Bewerberinnen und Bewerber. Darüber informierte sich Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, heute bei einem Betriebsbesuch im Kosmetikstudio PINU’U Naturkosmetik im Ostertorsteinweg.

Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa; Shams Brro und Flora Vanga (beide Auszubildende zur Kosmetikerin), Unternehmerin Christine Seeger und Handwerkskammer-Präses Thomas Kurzke (v.l.n.r).

„Nur eine Ausbildung ist für junge Menschen dauerhaft ein Weg zu einem eigenen finanziellen Einkommen, zu beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und damit auch zur Unabhängigkeit. Die Betriebe sichern sich durch sie die dringend nötigen Fachkräfte. Das verdeutlicht die große Bedeutung von Ausbildung für beide Seiten“, sagte Vogt. „Pandemiebedingt gab es in der Ausbildung Einschränkungen, die speziell für kleine Unternehmen nur schwer zu bewältigen waren. Dass ein Betrieb wie PINU’U sich dennoch sehr engagiert hat, verdient eine Würdigung.“ Inhaberin Christine Seeger bildet seit 15 Jahren regelmäßig aus und hat sich trotz der langen Schließungszeiten aufgrund der Corona-Pandemie auch dieses Jahr dazu entschlossen.


Thomas Kurzke, Präses der Handwerkskammer Bremen, wies auf die zahlreichen freien Ausbildungsplätze im Handwerk hin. „Unsere Lehrstellenbörse verzeichnet aktuell für Bremen und Bremerhaven noch rund 160 Ausbildungs- und rund 120 Praktikumsplätze. Jugendliche haben also auch jetzt noch gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Am größten ist der Bedarf in den technischen Berufen wie Anlagenmechaniker und Elektroniker. Aber auch Betriebe in vielen anderen Gewerken bieten noch Ausbildungsplätze an.“ Jugendlichen, die eine Ausbildung im Handwerk anstreben, stehe die Handwerkskammer mit Rat und Tat zur Seite. Kurzke: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Projekt Passgenaue Besetzung kennen die Ausbildungsbetriebe und wissen, wer zum Ausbildungsstart im Spätsommer und Herbst noch einstellt.“


Mit der Zahl der in diesem Jahr bereits geschlossenen Ausbildungsverträge zeigt sich die Handwerkskammer zufrieden. Ende Juni verzeichnete sie mit 428 neu geschlossenen Verträgen gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 16,3 Prozent.
 

Beratung, Lehrstellenbörse und -radar der Handwerkskammer Bremen

Die Lehrstellenbörse des Handwerks sowie die App „Lehrstellenradar“ finden sie im Internetauftritt der Handwerkskammer Bremen: www.hwk-bremen.de/ausbildung

Jugendliche aus Bremen und Bremerhaven, die einen Ausbildungsplatz im Handwerk suchen, können sich an das Projekt Passgenaue Besetzung bei der Handwerkskammer Bremen wenden.

22.07.2021

Anna Karantinaki

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