Handwerkskammer begrüßt Bremer Initiative zur Ausweitung von Unternehmenshilfen

Die galoppierenden Energiepreise bereiten vielen Handwerksunternehmen große Sorgen, nicht wenige fürchten um ihre Existenz. Aus diesem Grund begrüßt die Handwerkskammer Bremen, dass sich der Bremer Senat mit einem Entschließungsantrag im Bundesrat für eine Ausweitung der Unternehmenshilfen durch die Bundesregierung einsetzt.

„In den vergangenen Wochen hat sich gezeigt, mit welcher Wucht die Energiekrise manche Handwerks-unternehmen trifft. Besonders sind diejenigen aus den energieintensiven Gewerken betroffen, zum Beispiel Bäcker, Konditoren und Fleischer. Aber auch Betriebe, die größere Gebäude, Werkstätten oder Hallen beheizen müssen oder für ihre Prozesse viel Energie benötigen, trifft die Energiekrise hart“, sagt Thomas Kurzke, Präses der Handwerkskammer Bremen.

Bei einer Pressekonferenz hatten die Handwerkskammer, Handwerksunternehmen und die Bremer Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt am 13. September dargelegt, welche Hilfsmaßnahmen aus ihrer Sicht Handwerksunternehmen in der zurzeit äußerst angespannten Situation helfen könnten. Außer einem Strom- und Gaspreisdeckel sprachen sie sich gemeinsam dafür aus, den Empfängerkreis für Hilfen aus dem sogenannten Energiekostendämpfungsprogramm des Bundes zu erweitern. Diese Forderung findet sich nun in dem Entschließungsantrag an den Bundesrat wieder.

Andreas Meyer, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Bremen: „Wir freuen uns darüber, dass sich der Senat auf Bundesebene dafür einsetzt, dass auch den kleinen und mittleren Unternehmen, die bisher nicht vom Energiekostendämpfungsprogramm profitieren konnten, geholfen wird. Richtig sind auch die Anliegen, die Zeiträume der Hilfen sowie die Antragsfristen zu erweitern und die formalen Anforderungen bei der Antragstellung zu senken.“

20.09.2022

Oliver Brandt
Pressesprecher

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